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Karl Anton

In Halberstadt begann sein künstlerisches Schaffen. Aus diesem Anlass haben sich seine Sohn Marcus Barwitzki sowie Freunde und Weggefährten entschlossen, ihm in Halberstadt eine Retrospektive zu widmen.

Die Ausstellung zeigt einen Überblick seines Schaffens mit den wichtigsten Serien und zentralen Werken daraus. Einige dieser Arbeiten wurden schon länger nicht mehr ausgestellt, einige waren noch nie öffentlich zu sehen.

Für Karl Anton war die Kunst ein immer währendes Abenteuer – eine Reise. Nach eigener Aussage hieß das, „raus aus der Komfortzone und hinein ins Un-gewisse“. Serientitel wie „The Red Collection“, „Punctum“, „Flores“ oder „das kleine Theater“ illustrieren diese Reise.



Biografie

2025 | am Neujahrstag überraschend im Alter von 71 Jahren in Leipzig verstorben

2021 | Hinwendung zur Figürlichkeit in der bildnerischen Darstellung

2020 | Ausstellung Fernsehturm Berlin

2018 | Veröffentlichung Kurzgeschichten „Durch die Zeit“ / Beschäftigung mit Landschaften und floralen Motiven in der Malerei

2016 | Veröffentlichung Kurzgeschichten „Reduzierte Fallhöhe“

2014 | Veröffentlichung Kurzgeschichten „Am Ende Glück“

2012 | Veröffentlichung Kurzgeschichte „Murphy hat immer Recht“

2010 | Beginn der Ausstellungsreihe „Punctum“, abstrakter Pointillismus, Tusche auf Leinwand.

2009 | Nach Reisen durch Mittelschweden erscheint die lyrische Reisebeschreibung „Kaperfahrt“ mit 15 Arbeiten aus der Serie „Kaperfahrt“ / Veröffentlichung des Kriminalromans „ Der Tod backt Brot“ 

2008 | Veröffentlichung des Kriminalromans „Fünf Stäbe“ beim Letterado Verlag, Quedlinburg / Einzelausstellungen in Bonn, Hamburg, Magdeburg 

2006 | Veröffentlichung des Kriminalromans „Die Russenpistole”, beim Letterado Verlag, Quedlinburg / Abschluss der Serie ,,The red collection” / mehrere Einzelausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen in Cannes (Frankreich), Plovdiv, Brüssel, Wernigerode, Halle, Magdeburg

2005 | Wanderung durch Nationalparks der Slovakei, Veröffentlichung der lyrischen Reisebeschreibung „Nach Hause telefonieren“ / Teilnahme am internationalen Pleinair „Zeichnung Großes Format“ in Plovdiv, Bulgarien.

2004 | zwei Jahre Vorsitzender im Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt

2003 | Beschäftigung mit der Mikrobiologie als Ausgangsstoff für die Suche nach Urformen in der Natur. Zeichnerische und grafische Arbeiten.

Freischaffend als Maler und Autor in Leipzig tätig. Seit 2003 Leiter für Projekte mit Kindern von psychisch kranken Eltern, Geistig- und Körperbehinderte und Kinder aus sozialen Randgruppen.

2001 | Entwicklung vom statischen zum dynamischen Prinzip. Die erzählerische Komponente in der Malerei wird verdrängt. Konzentration auf die Darstellung von Kraft als Bildelement und Bildausdruck. „Red collection“

1995 | Reise durch Australien. Begegnung mit der Kunst der Aborigines. Die Hinwendung zu archaischen Ausdrucksformen ist der Versuch der Annäherung an Ursprüngliches, ist die Skepsis gegenüber der Moderne vom immer Höher, immer Schneller, immer Weiter!

1977 | Studium in Dresden und Berlin

1973 | Abitur in Magdeburg

1953 | geboren in Staßfurt


Arbeiten

Lasst mich mit Euch ziehen
Stillleben Frühjahr | 80x80 | 2018
Stillleben Herbst | 80x80 | 2018
Blauer Baum | 2016
Schnittmuster II | 2016
Schwarz steht der Wald | 100x100 | 2019
Die Blumen der Nautilus | 120x155 | 2019
Oktober | 100x100 | 2017
Schaltstelle | 100x100 | 2017
Abgeseilt | 80x80 | 2006
Seezeichen II | 155x130 | 2018
Das doppelte Denkmal | 135x70 | 2014
Feuer und Wasser | 23,5x30 | 2016
Sonne bescheint den Fels | 130x155 | 2009
Quadropol | 80x160 | 2007
Urformen | 80x180 | 2005
Brandenburger Tor | 155x115 | 2014
In den Wolken | 100x150 | 2017
Der rote Stier | 70x100 | 2019
Ein Sonntag auf dem Feld | 100x140 | 2018
Da draußen die Welt | 100x200 | 2020
Irrlichter | 200x100 | 2020
Oberons Wald | 70x100 | 2020
Rückkehr der Atlanter | 70x100 | 2020
Und die Sehnsucht | 100x80 | 2019
Sonne bescheint den Fels | 130x155 | 2009
Unter Wasser | 100x100 | 2019
Im Gebirge | 30x40 | 2020
Fremde Früchte | 40x50 | 2020
Winterlicher Morgen | 40x50 | 2020
Der Versuch die Sonne einzufangen | 130x155 | 2009
Die Geburt des Humunkulus | 100x100 | 2020
Die Wolke | 120x155 | 2020
Die Schöne am Wege | D53 | 2022
Am Bach | 140x150 | 2022
Blüte am Wege | 90x60 | 2022
Garten im Winter | 60x80 | 2022
Florale Melancholie | 80x80 | 2022
Hütte in den Bergen | 50x70 | 2022
Heißer Tag | D63 | 2022
Kleines Seestück | D52 | 2022
Land der vielen Sonnen | 100x70 | 2022
Monstera | 145x145 | 2022
Steingarten | D68 | 2022
Wenn die Nacht kommt | D81 | 2022
Rote Blüte | 60x40 | 2022
Das blaue Kleid | 155x90 | 2023
Das Paar | 100x80 | 2023
Die guten Hirten | 120x90 | 2023
Frage nach dem Sinn | 80x80 | 2023
Sonntagnachmittag | 130x155 | 2023
Protest | 70x100 | 2023
Narziss | 100x50 | 2023
Mann mit Hund | 100x100 | 2023
An einem Regentag | 80x80 | 2022
Der Abend | 70x60 | 2022
Der erste Schnee | 120x100 | 2022
Flammender Frühling | 100x100 | 2022
Wenn der Winter kommt | 120x150 | 2022
Die Gaukler | 120x100 | 2023
Gefallene Blüten | 100x100 | 2023
La Moda | 70x50 | 2023
Warten mit gelbem Vogel | 70x50 | 2023

Bücher

Die Russenpistole

Der bisher unbescholtene Frank Stümper will sich durch einen Bankraub von der Last seiner Schulden befreien. Doch plötzlich ist das Geld spurlos verschwunden und es geschieht ein Mord. Alles hängt irgendwie zusammen, aber wie? Und schon ist der Jagdinstinkt des pensionierten Kripobeamten Otto Schneider geweckt, der all den Grünschnäbeln, die glauben, alles besser zu können, noch einiges vormachen kann.

 

ISBN 3-938579-18-8 | Letterado Verlag


Am Ende Glück

Geschichten müssen aufgeschrieben werden, damit der Kopf wieder frei wird für Neues. Geschichten: heitere, makabere, nachdenkliche und unwahrscheinliche erzählt in einem positiven Grundton, AM ENDE GLÜCK. Wer etwas erzählen will, muss etwas erlebt haben. Karl Anton , 1953 geboren, hat verschiedene Leben gelebt. Heute ist er in Leipzig zu Hause und als Maler und Autor tätig. Es sind beides Berufungen, die er als Abenteuer betrachtet. Jedem Anfang liegt ein Geheimnis inne, nie kann man sagen, wie es endet.

 

ISBN 978-3-735787-62-0 | Edition Mischhaus


Fünf Stäbe

Panitschs Frau wird seit 15 Jahren vermisst. Dann wird eine Frauenleiche gefunden und der Fall neu aufgerollt. Der pensionierte Kriminalbeamte Otto Schneider ist besonders an der Ermittlungsarbeit interessiert, da es sich um seinen letzten Kriminalfall handelt, der bereits gelöst schien. Welche Bedeutung haben die gefundenen Tarotkarten? Können die Fünf Stäbe bei der Aufklärung des Falls helfen? Was ist damals wirklich passiert?

 

ISBN 978-3-938579-21-3 | Letterado Verlag


Der Tod backt Brot

 Das Glück, einen Schatz gefunden zu haben, ist nicht von Dauer. Schon am nächsten Morgen sind die Silbermünzen verschwunden. Das Finanzamt hat einen Toten im Keller, und in der Unterwelt herrscht Unruhe. Einer der ihren wurde mit einem Messer im Bauch aufgefunden. Natürlich war es ein alter Bekannter des pensionierten Kriminalbeamten Otto Schneider und der glaubt den Fall aufklären zu müssen. Mancher zieht seinen Nutzen aus dem Ableben anderer - der Tod backt Brot! Der Eine will reich werden, der Andere eine alte Rechnung begleichen und ein Rentner seinen Lebensabend sinnvoll füllen.

ISBN 978-3-938579-26-8 | Letterado Verlag


Reduzierte Fallhöhe

Was bewegt einen Künstler, den Pinsel in die Hand zu nehmen und ein Bild zu malen? Warum setzt sich jemand hin und schreibt eine Geschichte? Karl Anton ist Maler und hat eine große Lust am Fabulieren. Er weiß, wovon er in seinen Geschichten berichtet. Anton kennt den Alltag eines Künstlers.

Auf heitere und makabere Art wird vom beschwerlichen Weg zum Ruhm, dem Leben mit dem Ruhm und die Zeit danach berichtet. Wenige schaffen den Weg nach oben. Nur einige bleibt der Erfolg treu. Der Absturz kann tief sein. Wer nichts will kann nichts verlieren. Seine Fallhöhe ist von vornherein reduziert.

ISBN 978-3-739238-25-8 | Edition Mischhaus


Murphy hat immer Recht

Kennen Sie das Teebeutelprinzip bei der Geburtenfolge?

In sieben Geschichten erzählt Karl Anton heiter-makabere Episoden aus dem Alltag. Die handelnden Personen kommen und bekannt vor, ein Geiger, der während einer Konzertprobe ein Auge verliert, Männer in ihrer Angst vor einem schrumpfenden Penis und ein Maschinenstürmer im Kampf mit den Ampeln der Leipziger Innenstadt. Murphy hat eben immer Recht: Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.

 

 

ISBN 978-3-844801-90-3 | Edition Mischhaus


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